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Brandschutztipps

Bienen, Wespen & Co. Verhalten im Brandfall
Kinder und Feuer Feuerlöscher
Gefahren in der Küche Sylvester
Notruf absetzen Gasleitung
Rauchmelder Grillen
Weihnachten    

Bienen, Wespen & Co.

Wenn man an Bienen, Wespen und Co. denkt, gerät so mancher schon bei dem Gedanken daran in Panik. Noch Schlimmer ist es wenn sich die kleinen Nützlinge einmal in der nähe des eigenen Wohnraumes häuslich niederlassen wollen.

1. Bleiben Sie ruhig! Wenn sie den Tieren nichts tun, dann sehen sie sich auch nicht dazu veranlasst ihnen etwas zu tun.
2. Falls sie nicht mit den Tieren zusammen auskommen können, dann verständigen Sie den örtlich ansässigen Imkerverband, der fängt die Wildbienen gerne für sie ein.
3. Die Feuerwehr ist in erster Linie nicht der geeignete Ansprechpartner, nur in Ausnahmefällen und gegen eine Kostenübernahme werden die nützlichen Insekten von der Feuerwehr umgesiedelt.

Allgemeine Tipps:
• Eine mit Zuckerwasser gefüllte Schale, kann die Wespen meist schon von der Sitzecke und dem Nachmittagskuchen weglocken.
• Halten Sie einen Mindestabstand von 3- 4 m vom Nest der Insekten, da dieses ihr Lebensraum ist. Wenn Sie dieses befolgen wird in den meisten fällen nichts passieren, da sie sich nicht bedroht fühlen.
• Wenn Insekten „angreifen“, sollten heftige Schläge und Bewegungen vermieden werden, da die Insekten sich dadurch bedroht fühlen!
• Insektenstiche mit Eis kühlen. In schlimmen Fällen ist ein Arzt aufzusuchen.
• Wer nach einem Insektenstich mit Magen-Darm-Krämpfen oder Herzrasen reagiert, ist sehr wahrscheinlich allergisch auf Insektenstiche und sollte sofort den Notarzt (112) kontaktieren.

© Birger Exner

 

Ein Verbot klingt verlockend

Feuer bringt auch immer Gefahren. Kinder kennen diese Gefahren nicht. Eltern verbieten ihren jüngsten dann meist den Umgang mit Feuer. Doch das ist die falsche Methode. Für Kinder ist ein Verbot eine verlockende Sache. Mit Neugier wird mit Feuer gespielt wenn die Eltern mal nicht gucken. Doch was ist der richtige Weg in der Erziehung?
Kinder sollten den Umgang mit Feuer lernen. Sie sollen ihr Vorbild in den Eltern sehen. Daher zeigen sie ihren Kindern wie man mit Feuer umgeht. Streichhölzer, Kerzen, Feuerzeuge etc. Bringen sie ihren Kindern bei wie Vorsichtig man mit Feuer sein muss und was für eine Verantwortung man tragen muss.

Trotzdem gilt: Feuer ist nichts für Kinder

Auch wenn sie ihren Kindern den Umgang mit Feuer beigebracht haben sollten sie keine Streichhölzer oder Feuerzeuge achtlos herum liegen lassen. Schicken sie ihre Kinder auch nicht los um Feuerzeuge oder Streichhölzer zu kaufen. Unbeaufsichtigt sollten sie ihre Kinder auch nie lassen bei offenem Feuer. So können Eltern, Großeltern oder Freunde das kindliche Spiel mit dem Feuer leicht vermeiden.

© Philipp Wentzel

 

Gefahren in der Küche - die Fettexplosion -

Häufige Ursache für Brände in Küchen ist vergessenes Essen auf dem Herd. Noch weitaus gefährlicher ist die sogenannte Fettexplosion.

Sie mögen jetzt vielleicht denken "Explosion klingt so gewaltig, bei mir kann eigentlich nichts explodieren" Jedoch wird brennendes Fett in der Pfanne oder in der Friteuse allzu oft unterschätzt Meist wird versucht, die relativ kleine Flamme mit Wasser zu löschen. Doch dies ist der schwerwiegendste Fehler, den man machen kann!

Warum? Was passiert da im Topf? Beim Eindringen des Wassers in tiefere Schichten von brennendem Fett oder Öl kommt es zu einer schlagartigen Verdampfung des Wassers (aus einem Liter Wasser werden 1.700 Liter Wasserdampf!) Dadurch wird das brennende, flüssige Fett eruptionsartig aus dem Behälter herausgeschleudert. Durch das entstehende Verhältnis zwischen Fettteilchen und Luft ("günstiges" Mischungsverhältnis zwischen brennbaren Stoff und Sauerstoff) kommt es zu einer explosionsartigen Verbrennung und einer entsprechenden Drucksteigerung Diese Explosionen können für einen Menschen, der sich in unmittelbarer Nähe befindet, tödlich enden.

Deswegen bei Fettbränden immer einen Deckel oder anderen abdeckenden Gegenstand verwenden, um das Feuer damit zu ersticken!
Weiteres Sinnvolles Löschmittel wäre auch eine Löschdecke. Das Bild rechts zeigt in beeindruckender Weise eine Fettexplosion mit 200ml Wasser auf 1 Kg Friteusenfett Stellen Sie sich vor, Sie stehen direkt neben dieser Friteuse, keine schöne Vorstellung! Oder?
In einer Wohnung hätte diese Fettexplosion mit großer Wahrscheinlichkeit zur kompletten Zerstörung der Küche oder gar der ganzen Wohnung geführt Vom Personenschaden einmal abgesehen

 

Der Notruf

In ganz Deutschland ist die Feuerwehr über die Rufnummer 112 zu erreichen Damit wir Ihnen im Notfall schnell helfen können sind wir auf Ihre Hilfe angewisen. Je genauer die Informatioen sind des so effektiver können wir helfen. Deswegen beantworten sie in Norfall folgende Fragen

• Wer ruft an?
Damit wir Sie bei Fragen erreichen können.

• Wo ist der Einsatzort?
Je ganauer die Adresse ist desso schnellen finden wir den Einsatzort. Am besten Straße, Hausnummer, Etage, ob Hinterhof, Parkanlage usw. . Auf der Autobahn Kiloneterangabe und ganz wichtig in welcher Fahrtrichtung.

• Was ist passiert?
Beschreiben Sie uns was und wie etwas passiert ist (Feuer, Verkehrsunfall, Medizinischernotfall).

• Wie viele Verletzte?
Geben Sie uns an wie viele Menschen verletzt und wenn möglich wie schwer.

• Warten auf Rückfragen!
Warten sie am Telefon bis wir keine Fragen mehr haben. Wir werden dann das Telefonat beenden.

Notruf mit dem Handy

In allen Handynetzen können Sie uns über die Rufnummer 112 erreichen. Sie werden dann automatisch zur nächsten Leitstelle verbunden. Hier ist es sehr wichtig Ihren genauen Aufenthaltsort anzugeben da unter umständen eine ander Leitstellen für den Notruf zuständig ist. Diese Telefonate sind konstenlos und lassen sich auch von Handys wählen bei denen Sie keinen gültigen Code haben. Auch mit Handys die keine Karte haben können Sie einen Notruf absetzten.

 

Lebensretter Rauchmelder

Jählich sterben in Deutschland 600 Personen bei Bränden. Ursache dieser 200.00 Brände sind meistens technische Defekte. 70% dieser Brände sind Nachts wenn Sie schlafen und Sie es nicht merken, denn 95% der Toten staben nicht in den Flammen sondern an den geruchlosen Rauchgasen.
Doch das muss nicht sein!
In den USA ist es Vorschrift in jedem Haushalt Rauchmelder zu installieren und seit neusten ist es in Rheinland-Pfalz bei neu zu bauende Wohnhäuser und Wohnungen auch Vorschrift.

Werden Sie aktiv und schützen Sie Ihre Familie und sich. Rauchmelder bekommen Sie schon im Baumarkt oder im Fachhandel. Achten Sie beim Kauf auf das VdS-Prüfzeichen.
Die Installation
Rauchmelder sind sehr einfach zu installieren. Die meisten sind Batterie betrieben so daß Sie keine Leitungen zu verlegen brauchen. Da Rauchmelder recht klein sind reicht es aus sie mit 2 Schrauben zu befestigen. Doch man sollte bei der installation auf ein paar Dinge achten:
• an der Zimmerdecke installieren
• 50 cm von der Wand enfernt
• nicht in der nähe von Luftschächten
• nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (Küche, Bad,...)
Wir empfehlen Ihnen in Ihrer Wohnung gleich mehrer Melder zu installiern. Einen in jeden Schlafraum und einen weiteren im Flur.

Funktion
Ein Rauchmelder ist sehr einfach aufgebaut. Er besteht aus einer Leuchtdiode und einen Sensor die nebeneinander angeordnet sind. Im normalbetrieb leuchtet die Leuchtdiode und es trifft kein Licht auf den Sensor. Im Brandfall würden Russpartikel in der Luft das Licht zum Sensor reflektieren, der wiederum den Alarm auslösen würde. Es gibt Vorurteile das man Rauchmelder nicht in Wochnungen installieren sollte in denen Raucher wohnen. Doch moderne Rauchmelder sind in der lage Zigarettenqualm von Brandgasen zu unterscheiden und gerade wenn Sie rauchen sollten die Rauchmelder installieren.

 

Weihnachtszeit, schöne Zeit - aber auch gefährlich

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit sorgen brennende Kerzen und trockene Adventsgestecke für eine erhöhte Brandgefahr in ganz Deutschland. Damit sie dennoch beruhigt Weihnachten verbringen können haben wir für sei ein paar Tipps zusammengestellt.

Adventsgestecke
Sicherlich hat jeder in der Weihnachtszeit schon mal ein Adventsgesteck gehabt und möchte dies auch wieder haben. Wichtig dabei ist, dass sie nur frische Gestecke verwenden. Zünden sie niemals Kerzen auf einem trockenen Gesteck an und verwenden sie Kerzenhalter aus nicht brennbaren Material wie zum Beispiel Aluminium. Stellen sie ihr Gesteck immer auf eine nicht brennbare Unterlage, so dass sie die Möglichkeit haben, falls das Gesteck doch mal brennt es aus dem Gebäude befördern zu können. Wichtig ist auch, dass sie ihrer Adventsgesteck nie in der Nähe von leicht entflammbaren Stoffen aufbewahren.

Weihnachtsbäume
Nicht jeder Weihnachtsbaum brennt gleich. So brennt ein frischer Baum langsamer und schwieriger als ein trockener. Um ihren Baum möglichst frisch zu halten, kaufen sie ihren Weihnachtsbaum so spät wie möglich und lagern sie ihn so lange wie Möglich in feuchter (kühler) Umgebung. Zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon. Wenn sie ihren Baum dann ins Haus holen, sollten sie auf einen standfesten Ständer am besten mit Wasserfüllung achten. Dieser sorgt dafür dass der Baum länger frisch bleibt. Zur Beleuchtung des Baumes ist das geringste Risiko eine elektrische Lichterkette. Diese sollte aber genau wie jeder andere elektrische Schmuck das VDE-Zeichen besitzen. Außerdem sollten sie sich die Bedienungsanleitung gründlich durchlesen. Sollen es dennoch Kerzen aus Wachs sein, dann benutzen sie nur Kerzenhalter aus Metall mit einem schwenkbaren Kugelkopf. Zudem setzen sie nie eine Kerze zu weit in den Baum oder unter einen Ast. Allein die Hitze der Kerze könnte den Baum entflammen.
Falls ihr Baum trotzdem in Flammen aufgehen sollte, können sie diesen in der Anfangsphase sogar selber bekämpfen. Dabei handelt es sich aber um Sekunden. Halten sie deshalb immer Wassereimer, Feuerlöscher oder Löschdecke bereit. Alles sollte natürlich griffbereit sein. Um einen 10 Liter Eimer mit Wasser zu füllen brauchen sie ca. 1 Minute. In dieser Zeit könnte ihr Wohnzimmer schon komplett brennen.

 © Philipp Wentzel

 

Verhalten im Brandfall!

1. Ruhe bewahren! Hecktische und unüberlegte Handlungen können nur dazu führen, dass sie sich noch mehr in Gefahr bringen.

2. Alarmieren sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. Beachten Sie beim absetzen des Notrufes die wichtigen W-Fragen!
a. Wer ruft an?
b. Was ist passiert?
c. Wo ist es passiert?
d. Wieviele Verletzte gibt es?
e. Warten auf Rückfragen!

3. Schließen sie alle Fenster und Türen, damit dem Feuer die Luftzufuhr unterbunden wird. Für eine Verbrennung ist Sauerstoff zwingend notwendig!

4. Versuchen sie unverrauchte Räume mit nassen Handtüchern an den Türschlitzen rauchfrei zu halten!

5. Öffnen sie niemals eine verschlossene Tür, ohne folgendes zu beachten.
a. Prüfen Sie mit dem Handrücken, ob das Türblatt warm ist!
b. Durch das Öffnen der Tür könnte es zu einer raschen Feuerausbreitung kommen, da sie dem Feuer den benötigten Sauerstoff anbieten.

6. Bewegen sie sich in verrauchten Räumen ausschließlich nur am Boden, da die giftigen Rauchgase sich oben und bis zu einen Meter über dem Boden aufhalten.

7. Benutzen sie in Gebäuden die einen Aufzug enthalten diesen nicht, er könnte durch einen technischen defekt stehen bleiben!

8. Wenn sie vom Feuer eingeschlossen sind, machen Sie sich am geöffneten Fenster bemerkbar und warten sie auf die Hilfe der Feuerwehr!

9. Zur Vermeidung solcher Situationen sollten sie in jedem Raum einen Rauchmelder installieren. Beim Auslösen dieser Rauchmelder bleibt ihnen meist genug Zeit sich in Sicherheit zu bringen. Diese Rauchmelder sind schon für einen geringen Kostenaufwand in fast jedem Baumarkt zu erhalten.

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Feuerlöscher: Löschen bevor sich das Feuer ausbreitet

Feuerlöscher ist nicht gleich Feuerlöscher. Für verschiedene Bereiche gibt es spezielle Feuerlöscher. So werden Brände in 4 Bereiche unterteilt:
• Typ A (Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, mit Glutbildung z. B. Holz, Papier, Stroh, Kohle, Textilien, Autoreifen)
• Typ B (Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen z. B. Benzin, Öle, Fette, Wachse, Alkohole, Kunststoffe,...)
• Typ C (Brände von Gasen z. B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen,...)
• Typ D (Brände von Metallen z. B. Aluminium, Magnesium,...)
Doch was für einen Feuerlöscher benötige ich nun?
Für denn privaten Gebrauch empfehlen wir ABC Schaumlöscher. Diese Feuerlöscher können Brände der Bereiche Typ A,B und C löschen, was für den Haushalt in den meisten fällen ausreicht. Sie sind einfach zu bedienen und mit ihnen lässt sich das Feuer sehr präzise löschen. Alternativ gibt es noch Pulverlöscher. Sie sind weit verbreitet, lassen sich sehr einfach bedienen und sind recht günstig. Pulverlöscher stoßen einen weiße Pulvernebel aus der dann das Feuer erstickt. Das ist aber auch der Nachteil den sie Nebeln bei anwendung meistens die ganze Wohnung ein.

Wie bediene ich einen Feuerlöscher?
Auf allen Feuerlöschern ist eine gut leserliche Bedinungsanleitung vorhanden. Am besten schauen Sie sich die Anleitung von Zeit zu Zeit wieder an um mit dem Feuerlöscher vertraut zu sein.
Doch es gibt noch ein paar Dinge beim löschen zu beachten:
• Das Feuer mit dem Wind angreifen
• Flächenbrände von vorne und unten ablöschen
• Tropf- und Fließbrände von oben bekämpfen
• Mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen
• An der Brandstelle auf Widerentzündung achten
• Gebrauchte Feuerlöscher wieder füllen lassen

Doch nicht immer ist der Feuerlöscher die beste Wahl. So ist bei einem Fettbrand in der Küche das beste eine Löschdecke. Eine solche Decke erstickt einfach das Feuer, dabei ist darauf zu achten nach dem löschen erst einmal den Herd aus zu stellen und nach dem abkühlen erst die Decke wieder zu entfernen.

 

Silvester - die erste Gefahr des Jahres

Silvester ist für viele ein riesiger Spaß. Doch diesen Spaß muss man mit aller Vorsicht genießen.
Ein traditionelles Fondue an Silvester ist in vielen Familien schon eingebürgert. Doch oft werden noch viele Sachen falsch gemacht. Damit ihr Jahr nicht im Krankenhaus endet, sollten sie folgende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Das Fett des Fondue hat Temperaturen die weit über 150°C liegen. Stellen sie daher sicher dass der Topf nicht umkippen kann. Achten sie auch darauf, dass in den Topf keine andere Flüssigkeit gelangen darf. Dies kann verheerende Folgen haben (siehe "Fettexplosion"). In erster Linie gilt beim Fondue natürlich einen klaren Kopf bewahren.
Erste Hilfe bei Fondue-Unfällen
1. Fett-Getränke Kleidung sofort vom Körper entfernen.
2. Betroffene Körperpartien mit viel lau warmen Wasser kühlen.
3. Die Wunde mit einem Brandwundtuch steril abdecken wenn möglich.
4. Der verunfallten Person gut zureden.
5. Bei auftretendem Schock: Beine hoch!
6. Den Rettungsdienst anfordern.Notruf 112

Feuerwerkskörper
Jedes Jahr gibt es in ganz Deutschland zu Neujahr zahlreiche Unfälle mit Feuerwerkskörpern. Schwere Verbrennungen und Verletzungen sind die Folge von Unachtsamkeit und Leichtfertigkeit mit dem leichten Sprengstoff. Doch nicht nur Verletzungen spielen eine Rolle. So kann ein Feuerwerkskörper, der an der richtigen Stelle explodiert eine gefährliche Kettenreaktion hervorrufen. Deshalb gilt:

Achten sie darauf wo sie ihre "Knaller" zünden (nicht in oder an Gebäuden oder in der nähe von brennbaren Stoffen)

Zünden sie niemals einen Feuerwerkskörper unter Alkoholeinfluss

Nehmen sie Rücksicht auf Tiere, die unter dem Knall leiden

Richten sie die Abschussrampe für Raketen nie auf Menschen oder Gebäude. Diese Rampe muss außerdem fest, senkrecht nach oben und kippsicher stehen.

Vermeiden sie dass Kinder und Jugendliche in den Besitz von Feuerwerkskörpern gelangen sofern dies gesetzlich nicht erlaubt ist.

Hindern sie alkoholisierte Personen daran Silvesterknaller zu zünden. Solche Personen gefährden sich selbst und andere.

© Philipp Wentzel

 

Achtung! - Gasleitung

Immer wieder kommt es vor das Gasleitungen, Gasherde usw. undicht sind. Doch was ist zu tun wenn Sie Gasgeruch wahrnehmen?
• Vermeiden Sie offenes Feuer!
• Keine elektrischen Geräte und Installationen betätigen (Telefon, Klingel, Schalter).
• Schließen Sie den Hahn am Gaszähler oder den Haupthahn im Keller.
• Sorgen Sie für Durchzug, alle Fenster und Türen öffnen!
• Benachrichtigen Sie die Feuerwehr 112 (von einem Telefon außerhalb des Gebäudes)!
• Benachrichtigen Sie die Stadtwerke(von einem Telefon außerhalb des Gebäudes)!
• Warnen Sie Ihre Mitbewohner durch Klopfen und Rufen: Betätigen Sie keinesfalls Türklingeln!
• Warten Sie mit Ihren anderen Hausbewohnern im Freien!
• Hilflose Personen mitnehmen! Kinder verstecken sich bei Gefahr gerne!
• Feuerwehr einweisen! Machen sie auf sich aufmerksam. Stellen sie sich und anderen leuten die Frage: "Wird jemand vermisst?"

© Philipp Wentzel

 

Sicherer Grill-Spass!

Jährlich passieren zwischen 3.000 und 4.000 Grillunfälle in Deutschland, 400 bis 500 enden mit schwersten Verbrennungen. Beim Grill-Spass sollte man auf "Nummer sicher" gehen und deshalb schon beim Kauf von Grill, Holzkohle und Grillanzündern ganz genau darauf achten was man kauft!

• Kaufen Sie hochwertige Holzkohle (oder Briketts) und verwenden sie Sicherheitsgrillanzünder (fest oder flüssig)
• Verwenden sie kein Spiritus! – Außerdem schmeckt das Fleisch dann auch immer ein wenig nach Spiritus!
• Schütten Sie keine brennbaren Flüssigkeiten über glühende Kohlen, es können hohe Stichflammen entstehen.
• Beim Einsatz eines Blasebalg ist darauf zu achten, das der Funkenflug eingedämmt wird.
• Sorgen Sie dafür dass ihr Grill einen festen Stand auf nicht brennbarem Untergrund findet.
• Achten Sie darauf, dass Kinder und Tiere nicht in die nähe des Grills kommen, auch nicht nach dem grillen, wenn die Kohlen noch glühen!
• Keinen heißen Grill tragen!
• Kohlen nicht auf dem Rasen oder auf dem Boden ausglühen Lassen!
• Vorsicht beim versuch die Kohlen mit Wasser zu löschen, es entsteht heißer Wasserdampf!

Wenn doch etwas passiert ist:
• Bei Verbrennungen oder Verbrühungen sofort und mindestens 15 Minuten mit Wasser kühlen.
• Notruf (112) absetzen.
• Brennende Personen mit einer Decke von oben nach unten abtasten und so mit dem Feuer den Sauerstoff entziehen oder die Person über den Boden rollen.
• Betroffene Personen beruhigen, betreuen und die Beine hochlagern (Schocklagerung). Ärztliche Versorgung notwendig!

© Birger Exner