Start Über Uns News / Aktivitäten 2013.11.08 - Falsche Darstellung der Feuerwehr in der Presse
2013.11.08 - Falsche Darstellung der Feuerwehr in der Presse

In einer ersten Pressemitteilung im online Portal der Schwäbischen Zeitung bezüglich des Brandes in Aldingen am 29.10.2013 wurde fälschlicherweise die Feuerwehr als „Zerstörer“ eines Wohnhauses dargestellt. Dies ist so nicht korrekt und kann von Seiten der Feuerwehr so nicht in der Öffentlichkeit stehen gelassen und hin genommen werden. Die Presse war zu keinem Zeitpunkt des laufenden Einsatzes Vorort, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen. Wir wissen daher nicht wie diese Mitteilung  überhaupt zu Stande gekommen ist.

In besagtem ersten Artikel in der Öffentlichkeit war von „ zerstörtem Wohnhaus“ durch die Feuerwehr, „ sämtlichen heruntergerissenen Decken“ und 150000 – 200000 € Schaden die Rede. Allein diese 3 Stichworte lassen auf eine Feuerwehr schließen, welche nur kommt um zu „zerstören“.

Vermutlich hätte es „ Feuer zerstört Wohnhaus…“ und nicht „ Feuerwehr zerstört Wohnhaus…“ heißen sollen.  Dieser Artikel war nur relativ kurz im Netz, wurde aber doch von der Öffentlichkeit, wie auch von uns, gelesen und teilweise völlig falsch interpretiert.

Hier die Richtigstellung :

Die Feuerwehr Abt. Aldingen wurde um 20.20 Uhr mit dem Stichwort „Küchenbrand, Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Bereits 3 Minuten nach der Alarmierung rückten das Führungsfahrzeug und ein Löschfahrzeug aus. Nach weiteren 3 Minuten trafen diese Fahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Es bot sich folgende Lage: Die vermutete eingeschlossene Person konnte sich doch noch selbstständig, schwerverletzt ins Freie retten. Aus allen Öffnungen des Wohnhauses drang massiv Qualm. Der Küchenbereich und ein Hausflur befanden sich im Vollbrand. Das Küchenfenster war bereits geborsten und dadurch konnte sich der Brand bereits auf den Balkon ausbreiten. Von dort aus war bereits ein Flammenüberschlag auf den Dachstuhl gegeben. Aus dem gesamten Dachstuhl drang Rauch.

Die Feuerwehr ging im Innenangriff mittels eines Hohlstrahlrohrs  und im Außenangriff mit einer Brandbekämpfung des Balkons und gleichzeitig Riegelstellung des Dachstuhls vor. Nach dem Eintreffen der Drehleiter wurden im vorderen und hinteren Dachbereich die Ziegel abgedeckt, um eventuelle Glutnester mit Hilfe einer Wärmebildkamera in der Dachhaut, bzw. Isolierung erkennen zu können. Dies war aber nicht der Fall. Nachdem Ablöschen des Brandes im Küchenbereich musste nur dort, auf Grund der Fortentwicklung des Brandes in die Zwischendecke, diese geöffnet werden. Mittels der Wärmebildkamera wird ganz gezielt nach „ heißen“ Stellen in Decken, Wänden, etc. gesucht und nur dort wird dann gegebenenfalls zielgerichtet geöffnet um Glutnester zu löschen. Diese Maßnahmen sind auch immer abhängig von der Grundsubstanz ( Alter ) und Bauweise des Gebäudes. ( Isoliermaterialien etc. ).

Der gesamte Brand wurde mit minimalstem Wasserbedarf gelöscht, so dass kein erkennbarer Wasserschaden den bereits entstandenen Schaden am Gebäude durch Feuer und Rauch vergrößert hätte.

Sie können sicher sein, dass die Feuerwehr immer versuchen wird mit hochmodernem Equipment, sei es Wärmebildkamera, modernste Stahlrohre und die richtige Ausbildung mit diesen Mitteln, eine Vergrößerung des Schadens zu verhindern.

Ihre Feuerwehr